Übergabevertrag

Die vorweggenommene Erbfolge

  • Sie möchten bereits zu Lebzeiten Ihre Immobilie, Ihr Vermögen oder Ihr Unternehmen auf die nächste Generation übertragen?

Diese Wünsche regelt ein Übergabevertrag. Dabei kann die Übergabe entweder zügig oder in Etappen vonstatten gehen, um ggf. steuerliche Freibeträge auszunutzen.

Der Übergabevertrag bietet entgeltliche oder teilentgeltliche Gestaltungsmöglichkeiten. Möchten Sie Ihr Vermögen ohne eine Gegenleistung übergeben, dann sprechen wir von einer reinen Schenkung. 

Motive für die geplante Übergabe sind abzuwägen

Streit unter den Kindern zu vermeiden, ist etwa bei der Hälfte der geplanten Übergaben das "klassische Motiv" für eine Übertragung.

Rund ein Fünftel gibt als Motiv die Vermeidung künftiger Regressanspüche der Sozialbehörde an. Hier ist ein Übergabevertrag nicht immer die richtige Lösung. Häufig kommen Mandanten in die Kanzlei mit der Aussage: "Wir müssen jetzt übergeben, um das Haus im Pflegefall vor der Sozialbehörde zu retten!" Diese Meinung ist weit verbreitet, stimmt aber nicht. Fast immer gibt es eine bessere Lösung. Gerade dann, wenn Sie eigentlich gar nicht übergeben möchten, sondern sich von der nächsten Generation hierzu gedrängt sehen.

Bei der rechtlichen Ausgestaltung des Übergabevertrages berücksichtigen wir die Interessen aller Beteiligten. Auch legen wir besonderes Augenmerk darauf, dass staatliche Behörden möglichst keine Rückgriffsansprüche, etwa im Pflegefall, gegen den übernehmenden Angehörigen geltend machen können.

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